verband bildender künstler thüringen
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3.5. bis 29.5.2021

Von A nach B - Nora-Katharina Scheibe


Zeichnung, Grafik und Objekte

Leipzig

zusammen mit Regina Aschenbach



...

„von A nach B"


Eröffnung: Montag, 3. Mai 2021 - 17 Uhr


Die Eröffnung der Ausstellung in der Galerie des Verbandes Bildender Künstler Thüringen e.V. im „Haus zum Bunten Löwen" auf der Erfurter Krämerbrücke fand als virtuelle VERNISSAGE am Montag, den 3. Mai 2021 um 17 Uhr im Rahmen einer Zoom-Konferenz statt.

Gezeigt werden Zeichnung, Grafik und Objekte der Künstlerinnen Regina Aschenbach (Erfurt) und Nora-Katharina Scheibe (Leipzig).

360-GRAD-RUNDGANG


HIER KLICKEN und den GALERIE-RAUM mit unserer aktuellen Ausstellung erkunden!
Öffnungszeiten regulär: Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr (Aktuell aufgrund der Pandemie-Regelungen leider geschlossen.)

Öffnungszeiten virtuell: 24/7 - https://www.kraemerbruecke-erfurt.de
Wir erstellen einen 360-Grad-Rundgang, durch den wir in der virtuellen Eröffnung führen.
Dieser ist dann unter https://www.kraemerbruecke-erfurt.de dauerhaft zu sehen.

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Zur Ausstellung:

Das „unterwegs sein" hat beide Künstlerinnen geprägt, es ist ein Teil ihres Lebens.

Sie sind Entdeckerinnen. Nehmen sich beim Weg - von A nach B - immer Zeit, nach links und rechts zu schauen. Verfolgen Spuren ohne Ziel, genießen es, sich treiben zu lassen. Immer bereit, das Schöne zu entdecken und im Gewöhnlichen das Besondere zu sehen.

Während die 34 Jahre junge Nora-Katharina Scheibe vor allem mit ihrem Motorrad die Welt entdeckt und mit ihrer ganz besonderen Sichtweise Dinge ins Blickfeld rückt, die wir so nicht sehen, ist die reife Regina Aschenbach meist mit ihrem kleinen Wohnmobil unterwegs und zelebriert ihre Liebe zur Natur in Buntstiftzeichnungen. Wenn sich ihre Wege kreuzen, lassen sie sich auf Treffen ein. Aus dem einstigen Lehrer-Schüler-Verhältnis aus der Erfurter Malschule ist eine langjährige Freundschaft geworden.

Von der Kunst zu leben ist schwierig. So hat Nora-Katarina Scheibe inzwischen ihr Hobby zum Beruf gemacht und gibt als Motorradfahrlehrerin ihre Erfahrungen aus nationalen und internationalen Rallyes und Reisen abseits geteerter Straßen, an Fahrschüler weiter. Nach ihrem Kunststudium in Leipzig und Lehrtätigkeiten in Kairo ist die gebürtige Berlinerin, die in Erfurt und Straußfurt aufgewachsen ist, wieder nach Leipzig zurückgekehrt. Ihre Arbeiten umfassen ein großes Spektrum, als Diplom-Systemdesignerin nutzt sie gern die moderne Technik, liebt Installationen und Videoclips, aber auch die Schlichtheit von schwarz und weiß sowie die Haptik von Papier. In der Ausstellung bietet sie – als „personal Guide“ – über QR-Codes Audioclips zu ihren Werken an.

Regina Aschenbach (69) hat Bienen, zwei Labradorhunde, wohnt am Rand eines ausgedehnten Waldgebietes und hat einen Paradiesgarten. Außerdem flieht sie seit Jahren von Januar bis April vor der winterlichen deutschen Tristesse und Dunkelheit in den Süden Portugals. Dort entstehen viele ihrer Zeichnungen. Wer ihre früheren „lauten“ Werke kennt, kann nun ganz andere Bilder sehen. Eine zur Ruhe gekommene Seele, die eins ist mit der Natur ist und mit sich selbst im reinen, zeigt uns die Schönheit von Blumen, Kräutern und Unkraut in detailreicher Botanical Art.

In der Ausstellung sind also zwei vollkommen unterschiedliche künstlerische Positionen zu sehen. Aber das macht sie so interessant! Es entsteht ein interessantes Spannungsfeld „von A nach B“ – Sie sollten die Ausstellung unbedingt besuchen! Mindestens virtuell ... vorerst.

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Nora-Katarina Scheibe:

„Was hat sich der Künstler dabei gedacht?“ – (m)ein Medienexperiment: analoge Kunst digital verstehen


Wie bekommt man mehr junge Menschen in eine Galerie? Wie lockt man Menschen, die sich sonst nicht für Kunst interessieren, in eine Ausstellung? Ich glaube dazu muss man zwei Dinge tun: die Konzeptideen hinter den Werken verständlich aufbereiten und den jüngeren Menschen medial entgegenkommen. Deshalb gibt es an meinen Werken offiziell die Frage „Was hat sich der Künstler dabei gedacht?“ (Ich finde das darf man ruhig fragen!) Ein QR-Code liefert die Antwort, der kann mit jedem Handy gelesen werden und bringt mich akustisch im Handumdrehen als persönlichen Guide zum Betrachter neben das Kunstwerk.

So kann man meine Kunst nicht nur betrachten und „schön“ oder „nicht schön“ finden, sondern auch die Idee dahinter verstehen und spannend oder interessant finden. Meine Arbeiten sollen verstanden werden, gerade dann, wenn sie einem auf dem ersten Blick vielleicht gar nichts sagen. Umso mehr Freude macht der Aha-Effekt, nach dem Hören der Konzeptidee.

Gerade momentan, wo Ausstellungen nur digital besucht werden können, funktioniert das System auch genau anders herum. Die digitale Aufbereitung lockt leicht verständlich und auf bekannten Plattformen gerade das Publikum an, das sich in der analogen Welt nicht unbedingt in eine Galerie wagt. Jedes Werk ist auch auf Instagram, in der 360-Grad-Aufnahme der Ausstellung, auf meiner Website und mit den akustischen Erläuterungen im Netz zu finden.
So funktionieren die von mir gesprochenen Konzeptideen zu jedem Werk als Verbindung von der analogen Galerie zu den digitalen Ausstellungsräumen auf den sozialen Medien.

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Kaufen Sie Kunst!

Für sich und für die, denen Sie Gutes tun wollen, denn Kunst hängt nicht schweigend an der Wand und macht nicht dick wie der tröstende Zucker. Kunst hält die Sinne wach und mit ihr haben Sie die Chance, nicht nur besser durch die Coronakrise zu kommen, sondern durch alle Krisen im Leben.
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