verband bildender künstler thüringen
verband bildender künstler thüringen e.v.

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Blumen der Nacht, 1997
Tempera, 338 x 460
Reproduktion T. Wolf

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Das Alte Testament - Der sechste Schöpfungstag,1994
Tempera, 460 x 340
Reproduktion T. Wolf

Barbara Klose


Malerei

Arnoldiplatz 1
99867 Gotha
Fon 03621.5101606


Mobil 0176.80775857
mail@barbaraklose.de
www.barbaraklose.de

Im Land der Phantasie


Von dieser Welt und aus dieser Zeit sind diese Ansichten nicht, sondern es entschleiert sich eine geheimnisvoll entrückte, zauberische Szenerie voller Träume, Visionen und Erinnerungen und man glaubt tatsächlich, dass man Barbara Klose dort hinein folgen könne, wenn man es nur fest genug wünscht. So überzeugend hat sie sich – und uns - dieses Reich der Phantasie buchstäblich „ausgemalt“.

Hier können Sie besonders gut die akribische Technik beobachten, können sehen, wie Barbara Klose die Temperafarben in kleinen Punkten, fast wie die Punzen des Goldschmiedes minutiös nebeneinander setzt und so auch Flächen und Flächigem Tiefe verleiht.
Dicht umstanden wird alles von kraftvoller Vegetation, minutiös und altmeisterlich genau gemalt wie man es aus der Malerei des Spätmittelalters und der Frührenaissance kennt). Achten Sie zum Beispiel auch auf die Kirchenfenster die wie bunte Edelsteine leuchten.

Barbara Kloses Symbole sind heiterer Natur, sei es, dass sie überlieferte Märchenwelten zum Thema macht oder diese gar weiterspinnt, sei es, dass sie biblische Motive verwendet und in ihrer eigenen Interpretation weiterentwickelt und in neue Zusammenhänge stellt.

Und hier ließe sich doch das Etikett „naive Malerei“ erörtern. Denn hinter dem komplexen System von Bedeutungen, von Sinnbildern, von Verschlüsselungen, die wiederum als Botschaften auch enträtselt sein sollen, erkennen wir eine reflektierende, eine nachdenkliche Malerin, eine Malerin, die Bekenntnisse und Weltsichten, sogar auch Problemstellungen bewußt zum Thema ihrer Bilder macht. Das ist nicht „naiv“.
...
Kandinsky gliederte die Entwicklung der Kunst im Blick seiner Zeit in zwei große Richtungen: Einerseits die große Abstraktion und andererseits „die große Realistik“, beispielhaft vertreten durch Rousseau: Sie vermag es, den Gegenstand einer in der Natur noch nicht vorhandenen Neuschöpfung zu unterziehen. Nichts anderes ist das, was Barbara Klose in ihren Bildern tut.

Dr. Angelika Steinmetz-Oppeland

zur Ausstellungseröffnung
in Bad Klosterlausnitz, 25.01.2010

Zu meinen Bildern


Schon als Kind hatte ich viel Spaß am Malen, und ab Mitte der 70er Jahre wurde es für mich zur liebsten Freizeitbeschäftigung. Die ersten kleinen Bilder entstanden mit Landschaften und Blumenmotiven, später malte ich Märchen und Geschichten aus dem Alten Testament.
In letzter Zeit haben sich die Themen geändert, sie ergeben sich zum großen Teil aus der Phantasie.
Da mir seit einigen Jahren mehr zeitlicher Freiraum zur Verfügung steht, wurde das Malen zum wichtigsten Teil meines Lebens. So entwickelte sich aus dem liebgewonnen Hobby ein nachhaltiges Bedürfnis, das es mir ermöglicht, eine eigene phantasievolle Welt zu schaffen.

Ausstellungen


2013 Terrassenwohnanlage Arnstadt
2013 Villa Brehm, Gotha
2013 Kloster St. Gabriel, Altenbergen
2012 Thüringer Landtag, Erfurt
2011 Regina-Immobilien AG, Gotha
2011 Neue GutsMuths-Gedächtnishalle Schnepfenthal
2010 Landesärztekammer Thüringen, Jena
2010 Galerie der Moritz-Klinik, Bad Klosterlausnitz
2009 Dorfgalerie Auerswalde, Lichtenau-Auerswalde
2008 Galerie des VBKTh, Erfurt
2008 Michaeliskirche, Erfurt
2005 Frauenzentrum, Gotha
2004 Kanzlei Rechtsanwälte Warmbold & Koll., Gotha
2003 Helios-Klinik, Gotha
2002 Zahnarztpraxis Zergiebel, Friedrichroda
2001 Kulturscheune Mühlberg
2000 Galerie club parterre im Löfflerhaus, Gotha
1993 Schloß Ehrenstein, Ohrdruf
1992 Frauenzentrum Gotha
1981 Gotha-Information, Gotha

Ausstellungsbeteiligung


2011 Kunstverein Kulmbach e.V., Kulmbach
2010 Bazonnale "Lust2010", Weimar
2008 artthuer, Thüringer Kunstmesse Erfurt
1993 Ausstellung "Junge Kunst", Gotha
1979-1985 Volkskunstausstellungen, Gotha

Werdegang


geboren 1948 in Walsleben, Kreis Neuruppin,
Lehre als Verlagsbuchhändlerin,
Studium an der Fachschule für Werbung und Gestaltung Berlin,
Buchhersteller im Verlag 'Hermann Haack' Gotha,
1992-1995 Stadtverwaltung Gotha,
seit 1996 verschiedene Weiterbildungsmassnahmen,
seit 2007 Mitglied im Verband Bildender Künstler Thüringen
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