verband bildender künstler thüringen
verband bildender künstler thüringen e.v.

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Die Selbstbestimmung

Technik: Stein
Entstehungsjahr: 2011
Höhe Figur: 72 cm
Höhe gesamt: 140 cm
verkauft Privatbesitz

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Am Anfang war das Ei…
Tusche, Aquarell auf Seidenpapier,
2012
Blatt 3
aus dem Buch
Am Anfang war das Ei…
Ein Bilderbuch für Erwachsene
von Frank Naumann und Corinna Zander
erschienen im quartus-Verlag Jena
1. Auflage 2012

An einer englischen, spanischen
und einer japanischen Übersetzung
wird z.Zt. gearbeitet.

Frank Naumann


Malerei, Grafik, Skulptur

Arnstädter Straße 14
99096 Erfurt
Fon 0361.6435751
Fax 0361.789 805 32


Mobil 0177 743 48 67
FrankNaumann-Erfurt@t-online.de
www.art-franknaumann.de

Biographie


24.12.1951 Geboren in Meißen
1968-71 Berufsausbildung als Elektromaschinenbauer mit Abitur
1973-75 Studium der Mathematik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
1986-87 Spezialschule Malerei/Grafik in Rudolstadt
1987-97 künstlerischer Leiter des Studio N, Offenes Studio für Malerei & Grafik e.V.
seit 1990 freiberuflich als Maler und Grafiker sowie als Foto- und Grafik-Designer, freier Mitarbeiter mehrerer Thüringer Verlage mit dem Hauptarbeitsgebiet Buchgestaltung
seit 1991 Mitglied in der Allianz Deutscher Designer
seit 1998 Mitglied im Verband Bildender Künstler Thüringen

Ausstellungen (Auswahl)


Seit 1989 zahlreiche Personalausstellungen und
Ausstellungsbeteiligungen

2015
- Teilnahme am 19. Internationalen Bildhauersymposium in Behringen (Hainich) zum Thema „Durchblick“
- „Das Urteil des Paris und andere Katastrophen“ während des Sommerklangs in Oberbösa
- „Mit den Bilderstürmern halte ich es nicht“, Augustinerkloster Gotha (Beteiligung)
- „Das Urteil des Paris und andere Katastrophen“, Mehrgenerationenhaus Moskauer Platz, Erfurt
- Wintersalon Nr. 2, Kunsthalle Arnstadt (Beteiligung)
2014
- artthuer 2014, Erfurt, 9. Thüringer Kunstmesse
- „It's your choice II“, Galerie ARTAe Leipzig (Beteiligung)
- „Hüllenlos", Produzentengalerie M1 Gera (Beteiligung)
- „KUNSTMACHT“, galerie club parterre, Gotha
- „TOLERANZ“, Schloß Osterstein, Gera, (Beteiligung)
- Ausstellung zum Korbacher Kunstpreis 2014, Korbach, (Beteiligung)
- Ausstellung zum artig-Kunstpreis 2014, Kempten (Allgäu), (Beteiligung)
- „Dialog der Generationen“, Projekt des VBKTh, Kulturhof zum Güldenen Krönbacken Erfurt, (Beteiligung)
2013
- „PROvinz“, Projekt des VBKTh, Kulturhof zum Güldenen Krönbacken Erfurt, (Beteiligung)
- „GERA = LEISE, GURGELNDES WASSER…“, Galerie “M1-Kunstzone”, Gera (Beteiligung)
- „Am Brunnen vor dem Tore" - 11. Kunstfest Tiefthal (Beteiligung)
- „Landschaft – Mensch – ein Dialog“, IBB Hotel Erfurt
2012
- „Über Gott und die Welt und das Zwischen“ - Kunstvoll im Gang, SPD-Fraktion im Thüringer Landtag
- artthuer 2012, Erfurt, 8. Thüringer Kunstmesse
- „Heimspiel mit Nachspiel“, Pax-Bank Erfurt
2011
- „Stolperschritte durch Gedenksteine“ in der Predigerkirche Erfurt
2010
- artthuer 2010, Erfurt, 7. Thüringer Kunstmesse
- Skulpturen in der Predigerkirche Erfurt
- „Engel", Kirche Sankt Marien Gera (Beteiligung)
2009
- „Deutsche 9 - die Jahre um 1989", KUNST Pavillon Eisenach (Beteiligung)
- Anlass Bauhaus - Eine Selbstbefragung, Schuler-Müller Weingarten AG, NL UT Erfurt
(Beteiligung)
- „Jazz", Produzentengalerie M1 Gera (Beteiligung)
- „Die glorreiche Sieben" - 7. Kunstfest Tiefthal (Beteiligung)
2008/2009
- „Imaginationen zu Körper und Bewegung", Weimar
2008
- artthuer 2008, Erfurt, 6. Thüringer Kunstmesse
- „Über Gott und die Welt", Lutherhaus, Neustadt an der Orla
2007
- Kulturhaus Gotha (Beteiligung)
- Galerie Johannesstraße, Erfurt
2006
- artthuer 2006, Erfurt, 5. Thüringer Kunstmesse
- Kunstverein Zingst
- Galerie Gillmeister Peine
- Kunstcafé „Christoph Martin", Weimar (Beteiligung)
2005
- „3 Städte, 6 Künstler", Weimar, Jena, Erfurt (Beteiligung)
- „Aspekte des Daseins", galerie club parterre, Gotha
- „KunstMarkt", Kunstmesse in Halle
- „Vernetzung", Rudolstadt (Beteiligung)
- Domgalerie Merseburg
2004
- artthuer 2004, Erfurt, 4. Thüringer Kunstmesse
- Kunstkabinett Knauf, Köln
2003
- „WERDEN und VERGEHEN - per aspera ad astra",
Collegium Maius der Alten Universität Erfurt
- „Hochwasser", Projekt des VBKTh gemeinsam mit Dresdner Künstlern im Kulturhof
zum Güldenen Krönbacken, Erfurt (Beteiligung)
- „Künstler gegen Krieg", Galerie des VBKTh, Erfurt (Beteiligung)
- „Künstler gegen Fremdenfeindlichkeit und Gewalt", galerie club parterre, Gotha
(Beteiligung)
2002
- artthuer 2002, Erfurt, 3. Thüringer Kunstmesse
- „Zerstörte Träume - zwischen Angst und Hoffnung", Ruine der Bibliothek des
Augustinerklosters Erfurt
- Galerie Witthus, Greetsiel
- Galerie Kulturforum Haus Dacheröden, Erfurt
2001
- Teilnahme am 2. World Festival of Art on Paper, Bled, Slovenien
- Galerie Holldack, Mühlhausen
2000
- Buchhandlung Peterknecht, Erfurt
- Teilnahme am World Festival of Art on Paper, Kranj, Slovenien
1998
- artthuer, Erfurt, Erste Thüringer Kunstmesse
- Deutsche Bank, Erfurt
1997
- Museu Nacional de Belas Artes, Rio de Janeiro (Beteiligung)


(Arbeiten befinden sich im öffentlichen und privaten Besitz)

Stimmen


Dem Erfurter Frank Naumann entwachsen aus dem an und abschwellenden Pinselfluss des erfahrenen Zeichners Generationen formelhafter Menschenwesen, die knapp, aber präzise unsere Befindlichkeiten und Beziehungskisten durch ihre sensibel beobachtete Körpersprache auf den Punkt bringen.
- Dr. Jutta Lindemann

Naumanns Figuren, allesamt Archetypen ohne Individualität, schwarz, ohne Gesicht, nur durch ihre Körper sprechend, entbehren jeglicher Schwerkraft, widersetzen sich beharrlich den Naturgesetzen, allem Fallen und Hängen. Er zeigt gestreckte Schönheit, ohne den Makel des Verfalls, fröhlich, ausgelassen, ekstatisch und geil.
Seien es Tänzer, Musiker oder in sich gekehrt Liebende, allein durch die Körperhaltung, die Kontur dieser unpersöhnlichen "Hüpfemännchen" drückt er abstrakte Begriffe wie Zärtlichkeit und Verlangen aus.
- aus der Laudatio in der Domgalerie Merseburg

Die Kunst von Frank Naumann gehört in den Kontext der figürlichen Malerei und kann im Zusammenhang mit Künstlern wie z.B. Leiberg und A. R. Penck gesehen werden. Nicht wie seine berühmten Kollegen, früh entdeckt und hoch vermarktet, arbeitet Frank Naumann eher still und bescheiden seit Jahren an seinen Figuren.
Naumann gibt sich nicht mit symbolischen zeichenhaften Wiederholungen ab, sondern entwickelt seine bewegten Figuren immer weiter, die nie an Witz, Bewegung und Lebendigkeit verlieren.
Oft sind seine tanzenden, hüpfenden Menschen an historische, religiöse oder mythische Zusammenhänge geknüpft. Der virtuose Künstler vergisst dabei nicht auch Jetztbezogenes zu schaffen. So finden sich in seinen ansprechenden Radierungen Kommentare und Situationen, welche zeitgemäße Beziehungskisten wiederspiegeln,
reflektieren oder einfach nur auf den Arm nehmen. Es ist bemerkenswert, dass Frank Naumann immer wieder neue Themen erschließt, in neuen Medien arbeitet und dabei nie langweilt.
Galerie ARTAe Leipzig, Mai 2008
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